Hacker entdeckt bei Tesla ein Modell mit der Bezeichnung P100D.

Hacker entdeckt bei Tesla ein Modell mit der Bezeichnung P100D.

Die Software der heutigen Autos ist immer entscheidender bezüglich Performance, Sicherheit, Kommunikation und nicht zuletzt in Sachen Benutzerfreundlichkeit und Benutzererlebnis. Allerdings tun sich insbesondere die alten Automobilhersteller schwer mit diesem Gedanken und halten sich an der Mechanik fest. Das IT-Wissen fehlt grössten teils und muss nun eingekauft werden.

Tesla hat dieses Problem als Chance erkannt, besonders bei Elektroautos ist die Software viel entscheidender als bei den Fossil angetrieben Autos. Software wiederum kann ganz andere Probleme mit sich bringen. Das musste nun Tesla erfahren, denn ein Hacker hat sich die Software etwas genauer angeschaut. Allerdings ging es nicht darum Schaden zu verursachen, sonder einfach mal einen Blick in die noch unbekannten Möglichkeiten zu bekommen. Und Jason Hughes wurde fündig. In der Software hat er den Hinweis zu einem neuen Tesla Modell mit der Bezeichung P100D entdeckt.

Die Zahlen stehen für die Batterieleistung. So gab es bisher 70, 85 und 90 mit entsprechender kWh-Leistung. Ein Tesla Modell S mit einer 100 kWh Batterie könnte somit eine Reichweite von mehr als 500 Kilometer erreichen.

Wie es scheint, wollte dann Tesla das Modell von Hughes per Remote-Update downgraden um weitere Einsichten zu verhindern. Aber der erfahrene Hacker konnte das abwehren und hat Tesla und Elon Musk über Twitter zur Rede gestellt:

Elon Musk hat sogleich darauf geantwortet.

Der Tesla Chef sagt, dass er das nicht angeordnet hätte und gratuliert Jason Hughes zu seinen Fägigkeiten. Elon Musk selber hat schon mehr als einmal versucht bekannte Hacker für sein Unternehmen zu gewinnen. Daher kann man sein „Good hacking is a gift“ ruhig als Kompliment interpretieren.