Muss Faraday Future schon bald aufgeben?

Muss Faraday Future schon bald aufgeben?

Eben noch haben wir uns über die grossen Marketing-Worte von Faraday Future gefreut und erwarten voller Spannung den ersten FF Prototype an der kommenden CES 2017… Aber dann kommt das! In diversen Medien werden nun Zahlungsausfälle, bzw. verspätete Zahlungen bekannt. Zusammengefasst sind folgende Beträge ausstehend und sind als Klagen aufgetaucht:

  • Futuris (Lieferant von Sitzen und Interieur): 10 Millionen USD, 7 Millionen davon sind 30 Tage über dem Zahlungstermin
  • Beim Maple Properties (Lagerhaus Miete): 104,950.50 USD
  • AECOM (Zulieferer für die neue Autofabrik): 21 Millionen USD von September 2016 und 37 Millionen USD von Oktober und November 2016

Macht gut und gerne 68,1 Millionen USD welche demnächst bezahlt werden sollten. Gerade der Streit mit AECOM kommt sehr ungelegen, denn AECOM hat nun die Arbeiten an der neuen Autofabrik in Las Vegas gestoppt. Das dürfte Faraday Future weitere Probleme und Mehrkosten bringen.

Diese Forderungen kommen für Faraday Future zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Eigentlich wollte man sich für die CES 2017 vorbereiten und die Vorstellung vom FF Prototype. Solche Negativ-Schlagzeilen helfen nicht unbedingt, sondern verunsichern dann die Erstbesteller ob man dann überhaupt irgendwann mal ein Auto ausgeliefert bekommt. Höchstwahrscheinlich möchte Faraday Future, gleich wie Tesla, eine Registrationsgebühr einstreichen.

Aber noch ist das letzte Wort nicht gefallen. Es bleibt spannend!